Chancen nutzen

Die digitale Rentenübersicht kommt

Viele Namen, ein Gesetz

DRÜ, säulenübergreifende Rentenübersicht, säulenübergreifende Altersvorsorgeinformation und zentrales Renteninformationsportal. Es gibt aktuell noch viele Begrifflichkeiten, mit denen die ab 2023 in Kraft tretende gesetzliche Verordnung gemeint ist. Fakt ist: Kein Versicherungsdienstleister mit Rentenleistungen im Portfolio kann sich diesem Gesetz entziehen. Den daraus resultierenden Konsequenzen, insbesondere auf technologischer Seite, muss sich jeder stellen.

Sie möchten direkt zu allen wichtigen Fragen im Überblick? Dann geht es hier zu unseren FAQ.

Ein Ziel. Transparenz schaffen

Jeder Mensch altert. Auch Sie als Angestellter einer Versicherung. Und damit betrifft Sie die folgende Fragestellung vermutlich gleich doppelt, beruflich und privat: Wissen Sie genau, welche Rentengelder Sie zum Renteneintritt erwarten können? Der regelmäßige Rentenbescheid des Amtes lässt viele nicht sehr positiv gestimmt zurück. Und bewerten ihn zudem auch nicht als sonderlich aussagekräftig.

Denn: Zusatzversicherungen wie Riesterrente und weitere private Vorsorgen sind oft schon zum Standard vieler Menschen geworden. Mit betrieblicher Altersvorsorge sind es in Summe drei Quellen, aus denen sich die Rente zusammensetzen kann. Ganze 70 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Menschen besitzen solche zusätzlichen Absicherungen. Eine Grundsatzfrage kann aber kaum ein Mensch beantworten: Was genau kommt zu Renteneintritt für den Versicherten in Summe heraus? Jobwechsel, verschiedenste Träger für unterschiedliche Versicherungsleistungen, verschiedene angestellte und selbstständige Arbeit. Die Liste kann lang und die Rechnung für den Versicherten sehr kompliziert werden, nicht nur aufgrund von Arbeitswechseln im Laufe seiner Karriere. Wenn nicht gar unmöglich.

Ausländischen Vorbildern folgen

Deutschland hinkt bei diesem Thema vielen europäischen Nachbarn hinterher. So haben unteranderem Schweden, Dänemark, die Niederlanden und Belgien seit Jahren solche Systeme eingeführt.

Dieses Problem hat auch die Bundesregierung bereits 2017 erstmalig erkannt und im Rahmen des  Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) eine Prüfung der notwendigen z.e festgehalten.

Mit dem Koalitionsvertag 2018 wurden endgültig die Weichen für eine säulenübergreifende Altersvorsorgeinformation gestellt.

Für eine vollständige Roadmap bitte hier klicken .


Ab 2023 wird es ein zentrales Renteninformationsportal in Deutschland geben.

Können wir Ihnen helfen?

Sie haben Fragen zum Thema digitale Rentenübersicht oder den Beitrag, den die SDA SE hier leistet? Dann freuen wir uns über Ihre E-Mail.

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Vielseitige Herausforderungen

Das Angebot der ZfDR wird aus technischer und fachlicher Sicht einiges am Markt bewegen. Die genauen Auswirkungen jedes einzelnen Faktors, den wir im Folgenden für Sie aufgelistet haben, lassen sich bisher nur mutmaßen. Alleine bei der schieren Menge ist allerdings offensichtlich: Versicherungsunternehmen und Vorsorgedienstleister müssen sich unbedingt mit den Folgen befassen und Ihre Produkte und Leistungen auf diese neuen Marktgegebenheiten ggf. neu abstimmen.

Technische Herausforderungen

  • Heterogenität der Daten aus unterschiedlichen Quellen
  • Der Schutz von personenbezogenen Daten unter Einhaltung der GDPR Richtlinien
  • Technische Darstellung von standardisierten Vorgängen
  • Vermehrte Datenlasten, die es zu managen gilt
  • Die möglichst ununterbrochene Verfügbarkeit der Datensätze für das Renteninformationsportal
  • Updatefähigkeit der bereitgestellten Daten
  • Und vieles mehr

Fachliche Herausforderungen

Gesteigerte Transparenz
Der Markt wird offener. Vorsorgedienstleistungen werden dem Empfänger auf dem Portal übersichtlich und schnell zugänglich aufgezeigt.

Sinkendes Interesse an traditioneller Vorsorgeberatung
Wer mehr selbst sieht, braucht vermeintlich weniger Beratung. Das Angebot und die Vermarktung müssen sich diesem Umstand anpassen. Trends wie Neo-Broker (Beispiel: Trade Republic) und Robot Advisor für Finanz können hier ebenfalls Einflussfaktoren sein.

Vergleichbarkeit von komplexen Produkten
Nicht alle Daten werden gesammelt. Folglich könnten gerade komplexe Vorsorgeprodukte vermeintlich schlechter performend dargestellt werden. Qualitative Faktoren müssen um so mehr nachvollziehbar und den neuen Umständen entsprechend aufbereitet werden.

SDA SE. Ganz nah am Entwicklungsprozess

Sie können sich sicher vorstellen: Dieser kundenorientierten Ansatz steht bei der technischen Umsetzung in vielen Details auf den ersten Blick im Widerspruch zu gewohnten Denkmustern der Versicherungsbranche. Sicher ist: Die Rentenversicherungsbranche muss hier ganz neue Wege in Bezug auf ein digitales Ökosystem gehen. Es bedarf einer technischen Plattform, die Interessenskonflikte umgeht und gleichzeitig die hohen Anforderungen an die IT meistert.

DEN goldenen Weg für diese IT Infrastruktur dieser Zukunft gibt es allerdings nicht. Noch nicht. Die SDA SE ist vonn Beginn an Teil dieses Entwicklungsprozesses und wird die Möglichkeiten der Servicedominierten Architektur, zusammen mit sehr viel Branchenerfahrung, bestmöglich und maßgeschneidert einsetzen. Damit möchten wir der Versicherungsbranche helfen die anstehenden Herausforderungen zu meistern, du sie vielmehr noch dazu ermutigen diesen bahnbrechenden Digitalisierungsschritt auch als große Chance zu sehen. Wir sind hierzu im engen Austausch mit den Beteiligten.

Wenn Sie mehr zu diesem Thema lesen möchten, im Folgenden ein paar interessante Links:


Die deutschen Versicherer. Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.

Gesetzestext Digitale Rentenübersicht Der offizielle Link zum Nachlesen beim Deutschen Bundestag

Pressemeldung der DRV Die offizielle Pressemeldung der Deutschen Rentenversicherung

Artikel der ZEIT Ein aktuelles Beispiel, wie in der Presse darüber berichtet wird

SDA SE Logo

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Laura Kauther

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