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Aviva: 80+ KI-Modelle sparen 60 Millionen Pfund in der Kfz-Schadenbearbeitung

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Rund 60 Millionen Pfund Einsparung, 65 Prozent weniger Beschwerden und komplexe Haftungsfälle 23 Tage schneller. Der UK-Versicherer Aviva steuert seine Kfz-Schadenbearbeitung mit mehr als 80 KI-Modellen. Für deutsche Versicherer zeigt der Fall, was ein ganzes Modell-Portfolio in der Schadenbearbeitung leistet.

Was ist KI-gestützte Kfz-Schadenbearbeitung?

KI-gestützte Kfz-Schadenbearbeitung setzt mehrere spezialisierte Modelle für Haftungsbewertung, Fallsteuerung (Routing) und Triage ein, ergänzt um Computer Vision, die Schadenfotos auswertet. So werden Fälle schneller den richtigen Bearbeitungswegen zugeordnet und Reparaturkosten früher geschätzt.

Was Aviva leistet

Aviva steuert die Kfz-Schadenbearbeitung mit mehr als 80 KI-Modellen für Haftungsbewertung, Routing und Triage, ergänzt um Computer Vision von Tractable, die Kundenfotos für die Reparaturkostenschätzung analysiert. Die Haftungsbewertung komplexer Fälle gelingt 23 Tage schneller, die Routing-Genauigkeit stieg um 30 Prozent, Beschwerden sanken um 65 Prozent. In Summe wurden rund 60 Millionen Pfund eingespart.

Die Zahlen hinter dem Case

  • rund 60 Millionen Pfund eingespart
  • komplexe Haftungsbewertung 23 Tage schneller
  • Routing-Genauigkeit plus 30 Prozent, Beschwerden minus 65 Prozent
  • mehr als 80 KI-Modelle plus Computer Vision (Tractable)

Die Kennzahlen stammen aus einer McKinsey-Fallstudie zu Aviva.

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Künstliche Intelligenz ist in der Versicherung längst Realität: 80 Prozent kürzere Schadenbearbeitungszeiten, 55 Prozent weniger Aufwand pro Angebot, dreistellige Millionenbeträge an aufgedecktem Betrug. Unser kostenloser Guide bündelt 61 dokumentierte Praxisbeispiele führender Versicherer entlang der gesamten Wertschöpfungskette, jeweils mit belegten Effekten und eingeordnet in einen Governance-Rahmen aus DSGVO, BaFin und EU-KI-Verordnung. Laden Sie sich den Überblick für Entscheider jetzt als PDF herunter.

Was deutsche Versicherer daraus mitnehmen

Der Aviva-Fall zeigt, dass nicht ein einzelnes Modell den Unterschied macht, sondern ein abgestimmtes Portfolio aus Triage, Routing, Haftungsbewertung und Bildanalyse. So sinken Bearbeitungszeit, Beschwerden und Kosten gleichzeitig. Wie KI die Schadenbearbeitung end-to-end verändert, zeigt unser Beitrag zu KI in der Schadenbearbeitung.

Governance: schnell und trotzdem regelkonform

Ein KI-System, das Haftung bewertet und Fälle steuert, berührt unmittelbar regulatorische Anforderungen. Der Datenschutz nach DSGVO, die aufsichtsrechtlichen Erwartungen der BaFin und die Vorgaben der EU-KI-Verordnung verlangen Nachvollziehbarkeit, klare Verantwortlichkeiten und einen Human-in-the-Loop an den richtigen Stellen. Für deutsche Versicherer ist das kein Bremsklotz, sondern die Voraussetzung, um KI in der Schadenbearbeitung überhaupt in der Breite einzusetzen.

Technisch gelingt das am besten, wenn KI nicht als monolithisches Großprojekt, sondern als modularer Microservice über stabile Schnittstellen in die bestehende Systemlandschaft eingebunden wird. So lässt sich ein Anwendungsfall klein und risikoarm starten, später skalieren und ein Modell austauschen, ohne den Kernbetrieb zu gefährden.

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Der Aviva-Case ist eines von über 60 dokumentierten Praxisbeispielen führender Versicherer entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das vollständige und kostenlose PDF zum Download finden Sie hier.

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